Akupunktur

Akupunktur ist eine "kybernetische" Form der Medizin. Durch die Reizung der Akupunkturpunkte mit kleinen Nadeln kommt es zu Wirkungen im Körper, die sich in Nah- und Fernwirkungen sowie in direkte und indirekte Wirkungen unterteilen lassen.

Durch bestimmte Muster in der Kombination von Akupunkturpunkten lassen sich deshalb sowohl hemmende als auch fördernde Effekte erzielen.

Ein typischer Indikationsbereich der Akupunktur sind Schmerzzustände. Akupunktur wirkt hier direkt durch Einwirkung auf den Schmerzort, Hemmung der afferenten Bahnen und Anregung der Endorphinproduktion (körpereigene schmerzhemmende Stoffe).

Klassische Anwendungsbereiche in der Schmerztherapie sind:

  • Wirbelsäulenschmerzen
  • Gelenkschmerzen
  • Migräne
  • Neuralgien
  • Herpes zoster (Gürtelrose)


Akupunktur hat aber auch gute Wirkung bei vegetativen und psychischen Problemen:

  • Schlafstörungen
  • Unruhezustände
  • vegetatives Ungleichgewicht aller Art
  • Suchtkrankheiten (Raucherentwöhnung)
  • Herzneurose
  • Prüfungsangst
  • Stottern
  • Depression
  • Angstzuständen


Gegenanzeigen:

  • Endogene Depression und Schizophrenie
  • Hormonaktive Punkte während der Schwangerschaft


Dauer der Anwendung: 30 Minuten

8 - 12 Sitzungen sind mindestens erforderlich, um einen ausreichenden Therapieeffekt zu erzielen.

Zur Behandlung ist eine Terminabsprache notwendig.