Respiratorisches Feedback

Entspannungstechniken können bei zahlreichen psychosomatischen Erkrankungen helfen. Die bekannteste Methode ist das autogene Training. Das respiratorische Feedbackverfahren ähnelt dem autogenen Training. Der Patient wird an einen Sensor angeschlossen, der Atemtiefe und -frequenz mißt. Die gemessenen Signale werden in Licht- und Tonsignale umgewandelt und über eine Brille und einen Kopfhörer dem Patienten zurückgemeldet. Durch die Rückmeldung der eigenen Atemfunktion kommt es zur Beruhigung und Harmonisierung des vegetativen Nervensystems.

Anwendungsbereiche:

  • Unruhe - und Angstzustände
  • Schmerzzustände aller Art
  • Depressionen
  • Streßzustände
  • Leistungssteigerung in der Schule und im Beruf einschl. Abbau von Prüfungs- und Versagensängsten sowie Lampenfieber
  • Unterstützung des Wiederaufbaus nach schweren körperlichen Erkrankungen
  • Schlafstörungen
  • Tinnitusbehandlung



Gegenanzeigen:

  • Akute Psychosen


Dauer der Anwendung: 20 - 30 Minuten
8 - 12 Sitzungen sind mindestens erforderlich, um einen ausreichenden Therapieeffekt zu erzielen.

Zur Behandlung ist eine Terminabsprache notwendig.